Cloud statt bisheriger EO.
DATEV beschreibt Kanzleimanagement als Cloud-Lösung für auftragsbasierte Abläufe von der Organisation der Leistungserstellung bis zur Rechnung und zum Controlling.
DATEV bleibt für viele Steuerkanzleien zentral für Rechnungswesen, Lohn und Steuern. Die Kanzleisteuerung selbst kann trotzdem anders organisiert werden. Unser FUTURE Kanzlei-Board ist genau aus diesem Gedanken entstanden.
Eine Alternative zu DATEV Kanzleimanagement muss nicht bedeuten, DATEV vollständig zu ersetzen. Entscheidend ist, welche Software welchen Teil des Kanzleialltags am besten abbildet.
DATEV ersetzt die bisherigen Eigenorganisationslösungen compact, classic und comfort schrittweise durch DATEV Kanzleimanagement basis, DATEV Kanzleimanagement und künftig DATEV Kanzleimanagement plus. Damit verändert sich für viele Kanzleien nicht nur die Oberfläche, sondern auch der organisatorische Arbeitsablauf.
DATEV beschreibt Kanzleimanagement als Cloud-Lösung für auftragsbasierte Abläufe von der Organisation der Leistungserstellung bis zur Rechnung und zum Controlling.
Laut DATEV ist nach Inbetriebnahme des neuen Kanzleimanagements eine Parallelnutzung der bisherigen Eigenorganisation nicht vorgesehen; die bisherige EO steht dann nur noch im Lesemodus zur Verfügung.
DATEV weist selbst darauf hin, dass sich Funktionen gegenüber EO classic/compact verändern. Die Funktion „Termine“ ist in Kanzleimanagement und basis derzeit beispielsweise nicht verfügbar.
Genau hier liegt unser Ansatz: Wir wollen DATEV nicht durch eine zweite Komplettsuite ersetzen. Das FUTURE Kanzlei-Board konzentriert sich auf den gemeinsamen Arbeitskontext der Kanzlei – Auftrag, Periode, Zuständigkeit, Zeit, Kapazität, Rechnung und Auswertung.
Finanzbuchhaltung, Lohn, Steuerdeklaration und weitere DATEV-Fachanwendungen können weiterhin Bestandteil des Kanzleialltags bleiben.
Unser Board verbindet Informationen, die im Kanzleialltag zusammengehören, damit Mitarbeiter und Kanzleiführung weniger zwischen getrennten Sichten wechseln müssen.
Der Vergleich ist bewusst kein „besser oder schlechter“. DATEV verfolgt eine tief integrierte Cloud-Strategie innerhalb des eigenen Ökosystems. FUTURE verfolgt einen fokussierten Ansatz für die Kanzleisteuerung, der aus der eigenen Steuerkanzlei heraus entwickelt wurde.
Nachfolger der bisherigen Eigenorganisation mit auftragsorientierter Steuerung, Rechnungsschreibung, Controlling und – je nach Leistungsstufe – weiteren Funktionen für Aufgaben, Dokumente und Fristen.
Offizielle DATEV-Informationen →Eigenständig entwickelte Arbeitsplattform für Aufträge, Zeiten, Kapazitäten, Rechnungsschreibung und Controlling. DATEV-Fachanwendungen müssen dafür nicht grundsätzlich ersetzt werden.
FUTURE Kanzlei-Board ansehen →Gerade im Kanzleialltag entscheidet nicht nur der Funktionsumfang über die Akzeptanz einer Software. Entscheidend ist, ob die Reihenfolge der Schritte zur tatsächlichen Arbeitsweise einer Steuerkanzlei passt. Hier verfolgen DATEV Kanzleimanagement und das FUTURE Kanzlei-Board teilweise unterschiedliche Prozessphilosophien.
DATEV dokumentiert, dass mit der Anlage eines Auftrags gleichzeitig eine Kalkulation mit den Leistungen des gewählten Leistungspakets angelegt wird. Der Status „Geplant“ ist an eine als vereinbart geltende Kalkulation gekoppelt; mit der ersten Zeitbuchung wechselt der Auftrag anschließend auf „In Arbeit“. Gegenstandswerte, Pauschalen, Stundensätze und Vorschüsse können bereits in dieser Kalkulation hinterlegt werden.
Unser Ansatz: Wir trennen die operative Auftragssteuerung bewusst stärker von der Gebührenlogik. Im Mittelpunkt stehen zunächst Aufgabe, Periode, Zuständigkeit, Termin und Arbeitsstand; Kalkulation und Rechnungsschreibung werden daran angebunden.
DATEV dokumentiert im Kanzleiboard eine statusbezogene Darstellung der Aufträge einschließlich der Spalte „Abgeschlossen“. Damit bleibt auch dieser Bearbeitungsstatus Bestandteil der Board-Ansicht.
Unser Ansatz: Für die operative Tagessteuerung priorisieren wir Vorgänge mit aktuellem Handlungsbedarf. Abgeschlossene Vorgänge bleiben für Historie und Auswertung verfügbar, werden aber von der laufenden Arbeitsansicht getrennt.
Wer nach einer DATEV Kanzleimanagement Alternative oder einer DATEV EO comfort Alternative sucht, sollte nicht nur Screenshots vergleichen. Wichtiger ist, welche Prozesse nach der Umstellung tatsächlich anders funktionieren.
DATEV veröffentlicht, dass die Funktion „Termine“ in DATEV Kanzleimanagement und Kanzleimanagement basis derzeit nicht verfügbar ist. Gesetzlich relevante Termine sollen perspektivisch in Prozessabläufen visualisiert werden.
DATEV empfiehlt ausdrücklich eine Bestandsoptimierung der bisherigen Eigenorganisation. Laut DATEV steht im neuen Kanzleimanagement derzeit kein vergleichbar leistungsfähiges Werkzeug für diese massenhafte Bestandsbereinigung zur Verfügung.
DATEV weist darauf hin, dass Kanzleien mit Funktionen, die im neuen Kanzleimanagement noch nicht vollständig verfügbar sind, teilweise erst zu einem späteren Zeitpunkt umgestellt werden.
Eine gute Kanzleiorganisation muss nicht mit möglichst vielen Modulen beginnen. Entscheidend ist, dass Aufträge, Zeiten, Zuständigkeiten, Kapazitäten, Rechnungen und Auswertungen von Anfang an in einem nachvollziehbaren Zusammenhang stehen – und die Lösung mit der Kanzlei mitwachsen kann.
Wer eine Steuerkanzlei neu gründet, baut Prozesse, Verantwortlichkeiten und Routinen erst auf. In dieser Phase kann eine klar fokussierte Kanzleisteuerung wertvoller sein als eine sehr umfangreiche Lösung, deren Möglichkeiten zunächst nur teilweise benötigt werden.
Das FUTURE Kanzlei-Board soll deshalb die zentralen Abläufe früh zusammenführen: vom Auftrag über Zeit und Kapazität bis zur Rechnung und Auswertung – ohne für jede Fragestellung eine zusätzliche Nebenlösung aufzubauen.
In bestehenden Kanzleien entstehen über Jahre häufig zusätzliche Auswertungen und Hilfslösungen neben der eigentlichen Fachsoftware. Wer Kennzahlen etwa in Excel oder Power BI separat zusammenführt, kann genau dort ansetzen.
Soweit das Kanzlei-Board die benötigten Informationen bereits aus Aufträgen, Zeiten, Kapazitäten, Rechnungen und Controlling ableitet, können solche parallelen Auswertungen reduziert oder ganz ersetzt werden.
Eine Kanzleimanagement-Software für Steuerberater muss im Alltag vor allem Zusammenhänge sichtbar machen. Aus unserer Praxis sind dafür sechs Bereiche entscheidend.
Mandant, Auftrag, Periode, Zuständigkeit und Status müssen gemeinsam betrachtet werden.
Erfasste Zeit sollte ohne nachträgliche Zuordnungsarbeit in Auswertung und Abrechnung weiterverwendet werden können.
Plan- und Ist-Werte helfen, Arbeitsvolumen und verfügbare Kapazität frühzeitig gegenüberzustellen.
Fristen und offene Punkte dürfen nicht losgelöst von dem Auftrag betrachtet werden, auf den sie sich beziehen.
Auftrags- und Periodenbezug sollen bis in Gebührenpositionen und Rechnungsschreibung nachvollziehbar bleiben.
Umsätze, Leistungen, Planwerte und Mitarbeiterperspektiven müssen für die Kanzleiführung zusammengeführt werden.
Der Suchbegriff „DATEV Alternative“ wird häufig mit einem kompletten Systemwechsel verbunden. Für Kanzleimanagement sehen wir das differenzierter: Es kann sinnvoll sein, DATEV für die fachliche Leistungserstellung zu nutzen und die interne Kanzleiorganisation mit einer anderen Lösung abzubilden.
Die wichtigste Frage ist nicht, ob eine andere Software existiert, sondern welchen Teil Ihrer Kanzleiprozesse Sie künftig in welchem System abbilden möchten.
Ja. Kanzleien können ihre interne Kanzleisteuerung auch mit anderen Softwarelösungen organisieren. Das FUTURE Kanzlei-Board verfolgt einen fokussierten Ansatz für Aufträge, Zeiten, Kapazitäten, Fristen, Rechnungsschreibung und Controlling und ist aus unserer eigenen Steuerkanzlei heraus entstanden.
Nein. Eine alternative Kanzleisteuerung kann neben DATEV-Fachanwendungen eingesetzt werden. Unser Ansatz ist ausdrücklich nicht, Finanzbuchhaltung, Lohn oder Steuerprogramme pauschal zu ersetzen.
Nach Angaben der DATEV sollen die neuen Kanzleimanagement-Lösungen die bisherigen Eigenorganisationslösungen compact, classic und comfort schrittweise ablösen.
Nach den aktuellen DATEV-Informationen ist eine Parallelnutzung nach der Inbetriebnahme nicht vorgesehen. Die bisherige Eigenorganisation steht dann nur noch im Lesemodus zur Verfügung.
Weil wir den Auftrag zunächst als operativen Arbeitsgegenstand verstehen: Was ist zu erledigen, für welche Periode, durch wen und bis wann? Gebühren, Gegenstandswerte und Abrechnung sind wichtig, sollen aber den Start und die tägliche Steuerung der fachlichen Arbeit nicht unnötig bestimmen.
Ja. Gerade bei einer Kanzleigründung kann es sinnvoll sein, die organisatorische Struktur von Anfang an klar und fokussiert aufzubauen. Statt mehrere Nebenlösungen parallel zu etablieren, sollen Auftrag, Zeit, Kapazität, Rechnung und Auswertung möglichst in einem gemeinsamen Arbeitskontext entstehen.
Soweit solche Auswertungen heute Kennzahlen zusammenführen, die bereits im FUTURE Kanzlei-Board aus Aufträgen, Zeiten, Kapazitäten, Rechnungen und Controlling entstehen, können separate Excel- oder Power-BI-Lösungen reduziert oder ersetzt werden. Individuelle Spezialauswertungen können daneben weiterhin sinnvoll sein.
Das Kanzlei-Board ist eine produktiv entwickelte Arbeitsplattform aus unserer eigenen Kanzleipraxis. Eine etwaige entgeltliche Bereitstellung oder Lizenzierung an andere Kanzleien soll organisatorisch getrennt von der FUTURE Steuerberatung A-Z GmbH über eine separate Softwaregesellschaft erfolgen.
Auf unserer Kanzlei-Board-Seite zeigen wir Dashboard, Auftragssteuerung, Zeiterfassung, Rechnungsschreibung, Controlling und Kapazitätsplanung. Bei weitergehendem Interesse können Sie uns direkt ansprechen.
Die Aussagen zum DATEV Kanzleimanagement auf dieser Seite basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen der DATEV eG, Stand 2. September 2026. Produktfunktionen und Roadmaps können sich verändern.
Produktstufen, Ablösung der EO-Lösungen, Parallelnutzung, Termine und Hinweise zum Umstellungszeitpunkt.
Quelle bei DATEV öffnen →Hinweise zu Kanzleisteuerung, Bestandsoptimierung, Leistungsprofil und digitalen Prozessen.
Quelle bei DATEV öffnen →Dokumentation zu Auftragsanlage, Kalkulation, Statuslogik, Zeiterfassung und Kanzleiboard einschließlich der Statusspalte „Abgeschlossen“.
DATEV-Schulungsunterlage öffnen →Hinweis: DATEV, DATEV Kanzleimanagement und DATEV Eigenorganisation sind Bezeichnungen bzw. Produkte der DATEV eG. FUTURE Steuerberatung A-Z GmbH steht in keiner gesellschaftsrechtlichen Verbindung zur DATEV eG. Die Gegenüberstellung dient ausschließlich der sachlichen Einordnung unterschiedlicher Kanzleimanagement-Ansätze. Wertungen zum FUTURE Kanzlei-Board kennzeichnen unsere eigene Auffassung; Aussagen zu DATEV-Funktionen beziehen sich auf die jeweils verlinkten DATEV-Quellen.
Sehen Sie sich unser Kanzlei-Board an oder sprechen Sie mit uns darüber, welche Prozesse in Ihrer Kanzlei heute unnötig kompliziert sind.